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Der
6. Sommelier-Diplomlehrgang beginnt im Frühjahr
2009 in Zürich
Eine
Zukunft in der Welt des Weins -
Der
beste Wegbereiter für eine internationale Karriere
Der
Sommelier und die Sommelière sind grosse Botschafter des
Geniessens und können in diesem Bereich sehr viel bewirken.
Darum sind viele, gute und ausgebildete Sommeliers in der
Schweiz wichtig. Aus diesem Grund sollten Sommeliers, Köche,
Gastronomen und alle, die etwas mit Essen und Trinken zu tun
haben, als Botschafter des Genusses, unsere Tafelkultur weiter
tragen und dazu eine fundierte Ausbildung haben.
Dipl.
Sommeliers/Sommelières oder Zert. Weinfachleute beraten die
Kundschaft/Gäste bei der Auswahl von Weinen. Auf Wunsch erklären
sie den Aufbau der Weinkarte, um den Gästen so einen Weg durch
das Angebot zu zeigen und die Auswahl zu erleichtern. Sie
informieren auch über die Rebsorte, über den Charakter des
Weines und über seine Herkunft. Die Fachleute arbeiten in
Restaurants der gehobeneren Klasse, in einer eigenen
Weinhandlung oder Vinothek und beraten die Gäste im
Verkaufsgespräch fachkundig und gewandt. Sie kennen die
Weinkarte des Hauses und wissen, wie die Menus, mit denen die
Weine harmonieren sollen, zusammengestellt sind. Die Weinkarte
bildet die Visitenkarte des Hauses. Sommeliers sind nicht nur in
Restaurants tätig, sondern auch in der eigenen Vinothek oder
Weinhandlung, als Weinjournalist/in oder Buchautor. Dank ihrer
guten Fachkenntnisse sind sie fähig, Weine verschiedener
Herkunft beim Degustieren zu erkennen und zu beschreiben sowie
über die wichtigsten Anbaugebiete der Welt und die
bedeutendsten Weine Auskunft zu erteilen. Sommeliers achten auf
die richtige Lagerbewirtschaftung, befassen sich auch mit
betriebswirtschaftlichen und organisatorischen Aufgaben sowie
Marketing. Als selbständige Unternehmende im Weinhandel können
sie mit gutem Gespür viel bewirken und zum guten Ruf eines
Hauses beitragen.
Die
Schweizerische Fachschule für Sommeliers und Weinkenner (SFS)
ist eine private, unabhängige Schule mit Sitz in Zürich. Sie
steht unter der Fachaufsicht der Association Suisse des
Sommeliers Professionnels (ASSP). Mit der Zusammenarbeit der
Verbände, des Handels, der Gastronomie und den Fachhochschulen
stellt sie die Basis für eine zeitgerechte und
praxisorientierte Ausbildung. Die SFS bietet in der Schweiz eine
einheitliche und anerkannte, fachlich fundierte
Sommelier-Ausbildung in deutscher Sprache an. Ein unabhängiger
Fachausschuss überwacht die Qualität der Ausbildung. Die ASSP
ist an Zertifikats- und Diplomprüfungen durch eigene
deutschsprachige Prüfungsexperten vertreten. Der Unterricht
erfolgt nach den Vorgaben und Richtlinien der Association de la
Sommellerie Internationale (ASI). Die Schweizer
Sommelier-Fachschule SFS ist von der ASSP Schweiz das offiziell
anerkannte Institut für deutschsprachige Sommelier-Ausbildungen
in der Deutschschweiz. Der Lehrgang richtet sich an Fachleute
aus Restauration, Hotellerie, Gastgewerbe, Weinhandel und
Weinproduktion, die vorwiegend oder zeitweise
Sommelierfunktionen in Betrieben und Institutionen wahrnehmen
und die sich für diese Funktion professionell qualifizieren
wollen. Dazu gehören Kellner, Kellnerinnen,
Servicefachangestellte, Köche, Restaurationsleiter,
Hotelfachschul-Absolventen, Restaurateure, Gastwirte, Maître
d’hôtels, Restaurant-Manager und Küchenchefs, ebenso wie
Fachjournalisten, Medienschaffende und Fachlehrer. Andererseits
richtet sich die Ausbildung auch an Umsteiger, Weinfreunde und
Neueinsteiger, die sich zum Weinkenner, Weinfachmann oder
Sommelier weiterbilden möchten.
Die
Diplomausbildung befähigt je nach Fachrichtung zu einer
professionellen Tätigkeit in allen Bereichen der Weinberatung,
Betriebsorganisation, Weinbeurteilung sowie des Weinservice,
Weinverkaufs, Weinhandels und Weinmarketings. Als Absolvent/in
des Lehrgangs werden Sie effizient mit Weinfachleuten und Persönlichkeiten
aus der Gastronomie kommunizieren können. Die Absolventen
werden befähigt, leitende Funktionen in Unternehmungen oder
Institutionen wahrzunehmen. Diese Zielsetzung wird nebst dem
Selbststudium durch den Einsatz von ausgewiesenen Lehrkräften,
Referenten und Dozenten erreicht. Der Diplomlehrgang ist zudem
Wegbereiter für eine internationale Karriere. Der
Sommelier-Diplomlehrgang ist ein berufsbegleitendes Studium. Der
dynamische Aufbau des Unterrichts gliedert sich in Präsenzunterricht,
Selbststudium, Vorlesungen, Workshops mit Praxis,
Gruppenprojekte und Fachreisen. Hauptlehrmittel bilden die von
der Schule abgegebenen Lehrbücher. Während dem Präsenzunterricht
werden rund 150 Weine degustiert die im Schulgeld inbegriffen
sind. Die Ausbildung zum Diplomsommelier dauert insgesamt vier
Semester (je 6 Monate). Einmal pro Monat findet ein ganztägiger
Präsenz-Unterricht/Workshop in Zürich statt. Nach zwei
Semestern erfolgt eine Prüfung mit Zertifikat als
Weinfachmann/frau SFS/ASSP. Der Diplomlehrgang ist
deutschsprachig und basiert auf den Sommelier-Referenzwerken der
ASI. Der Präsenzunterricht und die Workshops werden von
anerkannten, qualifizierten Dozenten aus der Wein- sowie
Gastronomiebranche durchgeführt.
Anmeldung
und Kosten
Ein
bestandener Aufnahmetest ist die Voraussetzung für die
Zulassung zum Sommelier-Diplomlehrgang. Die Prüfungskommission
erlässt beim Nachweis von genügenden Grundkenntnissen, die
durch Zeugniskopien nachgewiesen werden, einen Dispens vom
Aufnahmetest. Der Aufnahmetest für Quereinsteiger verlangt
Kenntnisse über Wein auf einem mittleren Niveau. Der
Diplomlehrgang ist kein Anfänger- oder Einführungskurs,
sondern ein Fortbildungslehrgang auf höherem Niveau. Dazu gehören
Grundkenntnisse über Wein, Weinbereitung, Weinbau, Weinservice
und Grundkenntnisse im Weindegustieren usw. Der Aufnahmetest
wird schriftlich durchgeführt und klärt die vorhandenen
Weinkenntnisse und den aktuellen Wissensstand ab.
Nach
dem Aufnahmetest oder Einreichung der Zeugniskopien erhalten die
Kandidaten einen schriftlichen Bescheid über Ihre Aufnahme mit
definitivem Anmeldeformular. Im Zweifelsfalle werden diese zusätzlich
zu einem persönlichen Gespräch eingeladen, um Ihre Zulassung
abzuklären. Das Schulgeld beträgt pro Semester Fr. 850.--. Es
ist mit ca. Fr. 150.-- Auslagen für zusätzliche Bücher und
Fachliteratur pro Semester zu rechnen. Zertifikatsprüfung nach
2 Semestern Fr. 150.--. 8 Levelprüfungen à Fr. 60.--.
Diplom-Abschlussprüfung nach 4 Semestern Fr. 250.--.
Aufwand,
Präsenzzeiten, Prüfungen, Zertifikat, Diplom
Der
gesamte Lehrgang umfasst 200 Stunden Präsenzunterricht, ca. 30
Stunden Diplomarbeit, ca. 30 Stunden für ein Gruppenprojekt und
ca. 40 Stunden persönliche Degustationen. Ausserdem muss mit
360 Stunden (Weinfachmann) bzw. 700 Stunden (Diplomsommelier)
Selbststudium gerechnet werden. Folgende Inhalte werden unter
anderem vermittelt: Weingesetze, Weinbau, Kellerwirtschaft und
Weinbereitung, Verkaufspsychologie, Rhetorik und
Diskussionstechnik, Weinbeurteilung und Degustationstechniken, Gourmet-,
Aperitif- und Digestifkunde, Getränkekunde, Weinservice,
Marketing. Der Präsenzunterricht
findet immer an einem Montag pro Monat nach Semesterplan in
Zentrum der Stadt Zürich statt. Nach zwei Semestern haben alle
Studierenden die Möglichkeit, eine Prüfung als Weinfachmann
bezw. Weinfachfrau zu absolvieren. Nach erfolgreicher Prüfung
am Ende des Diplomlehrgangs (4 Semester) wird ein Berufs
Sommelierdiplom oder ein Consultant Sommelier-Diplom (ohne
praktische Servicepraxis) der „Association Suisse des
Sommeliers Professionnels“ (ASSP) verliehen. Das Diplom wird
gleichzeitig von der „Association des Sommeliers
Internationale“ (ASI) in 45 Ländern anerkannt. Der Titel
„Dipl. Sommelier SFS“ ist eine vom Eidgenössischen Institut
für Geistiges Eigentum geschützte Bezeichnung und berechtigt
nur erfolgreiche Absolventen der Diplomprüfung SFS zur Führung
desselben.
Neben
den hervorragenden beruflichen Chancen als ausgebildeter
Sommelier oder Weinkenner schenkt diese Ausbildung einem Dipl.
Sommelier einen gesellschaftlichen Status, der breite
Anerkennung und Wertschätzung hat. Die anspruchsvolle Prüfung
ermöglicht den Zugang zu einem exklusiven Kreis von Weinprofis
mit internationaler Bedeutung. Wein verbindet nicht nur über
nationale Grenzen hinweg, sondern fördert auch Kontakte zu
anderen Kulturen und Menschen. Weinwissen auf höchstem Niveau
wird aber heute nicht nur in Gastronomie und Weinhandel gesucht.
Wein ist schon seit 2000 Jahren ein Teil des menschlichen
Kulturgutes und ist jetzt zum Kultobjekt avanciert. Deshalb sind
die Print- und elektronischen Medien heute und in Zukunft
vermehrt auf Fachleute angewiesen, die überdurchschnittliche
Kenntnisse besitzen. Der Sommelierberuf ist nicht nur in
Luxusbetrieben gesucht, sondern auch in der trendigen
Erlebnisgastronomie, auf Kreuzfahrtschiffen, bei
Fluggesellschaften, Banken und internationalen Firmen. Die
Aufstiegschancen eines Sommeliers sind vielfältig.
Ein
Sommelier hat genug Möglichkeiten, sein grosses Wissen und die
Faszination Wein und Essen den Menschen weiterzugeben. Zum
Beispiel bei der Durchführung von Weinkursen, Weinseminaren,
Wine & Dines, Weinreisen, Weindegustationen. Er kann aber
auch im Beratungsbereich eine grosse Rolle spielen, z.B. im
Handel in Form von Weineinkaufsberatungen, selber in den
Weinhandel einzusteigen oder den Master of Wine zu absolvieren.
Man kann sich vermehrt wissenschaftlich mit der Sensorik und
Aromatik auseinandersetzen, Jurymitglied sein bei
Weinpreisverteilungen oder in Sommelierwettbewerben, aber auch
Restauranttester, Hotelberater, Prüfungsexperte oder
Weinjournalist sind sehr interessante Berufe für Sommeliers.
Sie sind als ausgebildeter Sommelier nicht nur Botschafter eines
Kulturgutes, sondern sind durch Ihre Arbeit immer in bester
Gesellschaft. Das Interesse und die Faszination zum Wein
verbindet Gäste, Kunden, Weinbauern, Gourmets, Berufskollegen
und Weinkenner zu einer Gemeinschaft, wo der Wein zwar im
Mittelpunkt steht, aber nicht den einzigen Begegnungspunkt
bildet. Je tiefer man die Geheimnisse des Weins ergründet,
desto verständlicher wird das alte Sprichwort „In vino
veritas“.
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